Wie malt man Pilze mit Acrylfarbe? – Schritt für Schritt erklärt

Vogel malen mit Acrylfarbe – So einfach geht’s

Vogel malen mit Acryl

Auch mit diesem Beitrag möchte ich dir wieder eine Anleitung an die Hand geben, welche dich inspirieren und dich mit deiner Malerei weiterbringen soll.
Heute erfährst du, wie einfach man einen realistisch aussehenden Vogel, genauer gesagt ein Rotschwänzchen, mit Acrylfarbe malen kann. Ich zeige dir hier wie das Gemälde aufgebaut wird… vom Hintergrund bis zum fertigen Vögelchen.

Mit dieser Anleitung gebe ich dir einen Einblick in die realistische Acrylmalerei. Wenn du alles rund um diese Malerei erfahren möchtest, dann empfehle ich dir hier mein neues eBook.

Hintergrund

Dieses Gemälde male ich auf eine kleine Leinwand. Als erstes beginne ich mit dem Hintergrund. Dieser wird in zwei Bereiche eingeteilt. Der obere Teil soll an unscharf wirkende Blätter eines Waldes erinnern. Der untere Bereich soll an Holz erinnern, worauf später der Vogel sitzt.
Wie du auf den Fotos unten erkennen kannst, habe ich für den Wald-Effekt einen fleckigen Hintergrund aus verschiedenen Grüntönen gestaltet. Dazu wird mit einem Flachpinsel der obere Teil des Hintergrundes als erstes mit einem hellen Grün bemalt. In die noch flüssige Farbe werden dann nach Belieben dunklere Bereiche eingearbeitet. Damit das Ganze eine weichere Wirkung bekommt, besprühe ich die Leinwand mit Wasser. Dadurch verlaufen die Konturen der einzelnen Grüntöne ineinander. Wenn dann alles getrocknet ist, kommen wir zum unteren Bereich der Leinwand.

Um eine Holzoptik zu erhalten, trage ich verschiedene grau-braune Farbabstufungen in horizontalen Linien auf. Mit schwarzer Farbe werden dann Risse und Vertiefungen in die Holzoberfläche gemalt. Mit einem lasierenden Grau werden noch weitere Details herausgearbeitet, wodurch die Holz-Optik verstärkt wird.

Der Vogel – erste Schritte

Wenn der Hintergrund getrocknet ist, kommen wir zum Hauptobjekt, dem Vogel.
Zuerst skizziere ich mit einem schwarzen Farbstift die Umrisse des Vögelchens auf. Wenn dann Größe und Proportionen passen, kommt Farbe ins Spiel.

Mit einem hellen, warmen und deckenden Grau wird zuerst das gesamte Gefieder bemalt. Durch diese Grundierung wirkt sich der grüne Hintergrund nicht mehr auf die Farben des Vogels aus. Mit einem deckenden Schwarz wird dann auch der Schnabel, das Auge und die Beine vorgemalt.

Ab ins Dunkel

Nun steht das Fundament des Vogels. Im folgenden wird das Gefieder immer weiter in die dunkle Richtung abgestuft. Schritt für Schritt werden die Grautöne dunkler angemischt. Mit jeder Farbabstufung werden weitere Details herausgearbeitet. Zum Schluss werden mit schwarzer Farbe die dunkelsten Bereiche des Gefieders gemalt.
Sieh dir dazu auch das Video am Ende des Beitrags an. Darin kannst du Schrittweise mitverfolgen, wie diese Farbabstufungen entstehen.

Mehr Farbe

Warum dieser Vogel Rotschwanz heißt, wird im nächsten Schritt sichtbar. Mit einem Ziegelroten Farbton wird zuerst der Schwanz des Vögelchens bemalt. Auch die gelben Schnabelränder entstehen. Der Schnabel bekommt durch weitere Abstufungen ein plastisches Aussehen und mit einem lasierenden, dunklen Blau, wird die Spiegelung des Himmels ins Auge gemalt.
Anschließend  werden mit einem hellen Ockerton die beleuchteten Bereiche der Schwanzfedern hervorgehoben und dadurch weitere Details sichtbar. Mit einem Braunton werden dann die Schattenbereiche des Schwanzes gemalt und mit weißer Farbe letztendlich die Glanzlichter gesetzt.

Ab ins Helle

Nachdem das Gefieder bisher in die dunkle Richtung abgestuft wurde, geht es jetzt in die helle Richtung. Mit einem hellen Grau werden jetzt die Federn der Flügel hervorgehoben. auch die dem Licht zugewandten Bereiche werden mit diesem Grauton herausgearbeitet. Durch feine Pinselstriche wird die Struktur der Federn angedeutet. Durch diesen Arbeitsschritt wirkt das Vögelchen wesentlich plastischer.

Die letzten Details

Da die Federn des Vogels nicht einfach nur Grau sind, werden mit einem lasierenden Braunton noch die braunen Bereiche ins Gefieder gemalt, welches dadurch eine wärmere Wirkung erhält. Mit einem Braun-Grau werden auch die glänzenden Bereiche der Füße gemalt. Mit weißer Farbe werden dann die Glanzlichter in Auge und Schnabel gemalt.
Um den Kontrast zu erhöhen, werden mit einem dunklen Grau feine Schatten im Gefieder verstärkt. Mit weißer Farbe werden dann die Glanzlichter der Federn und Beinchen gemalt, was dem Ganzen mehr Tiefe gibt.
Zum Schluss wird mit einem hellen Grau der Schatten der Füße gemalt… dann ist es fertig, das Vögelchen.

Jetzt weißt du, wie man ein solches Gemälde aufbauen kann. Schritt für Schritt kommen mit jeder weiteren Farbabstufung weiter Details ins Bild, was letztendlich ein plastisches und realistisch aussehendes Acrylgemälde ergibt.

Ergänzend zu diesem Beitrag habe ich noch ein Video für dich. Darin kannst du nochmal mitverfolgen, wie dieser Vogel Schritt für Schritt gemalt wurde:

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