Du willst mit Acrylmalerei anfangen und fragst dich, was du dafür brauchst? Dann hast du vermutlich schon ein paar Einkaufslisten gesehen. Zwölf Farben, ein Pinselset, Leinwände in drei Größen, Spachtel, Palette, eine Staffelei und dazu ein Malmittel, von dem du nicht so genau weißt, wofür es eigentlich gut ist.
Am Ende hast du vor allem eins: einen ziemlich langen Kassenbon.
Das Wichtigste für den Anfang steht auf keiner dieser Listen. Und es kostet dich keinen Cent.
Kennst du das auch?
Die Farben sind gekauft. Vielleicht liegen sie sogar schon seit Wochen ordentlich in der Schublade und warten. Dann kommt endlich der freie Nachmittag, du setzt dich hin und nimmst dir etwas vor, das dich richtig reizt. Den Sonnenuntergang aus dem letzten Urlaub zum Beispiel. Oder gleich ein Porträt.
Drei Stunden später schaust du auf ein Bild, das mit deiner Vorstellung ungefähr so viel gemeinsam hat wie der Urlaubsprospekt mit dem echten Hotelzimmer. Die Leinwand wandert hinter den Schrank, und die Farben gehen zurück in die Schublade, wo sie es ja auch ganz gemütlich hatten.
Das Naheliegende ist dann, die Schuld beim Material zu suchen. Die Farben waren zu billig, der Pinsel zu grob, also wird nachgekauft. Das fühlt sich nach Fortschritt an, nur ändert es am nächsten Bild leider wenig.
Das sagt dir keiner: Dein erstes Motiv entscheidet
Ich male seit über 25 Jahren. Und wenn ich dir für den Anfang nur einen einzigen Tipp geben dürfte, dann diesen: Dein erstes Motiv ist wichtiger als deine erste Farbe.
Ein Sonnenuntergang oder ein Gesicht sind für den Einstieg einfach zu viel auf einmal. Das ist ungefähr so, als würdest du in der ersten Klavierstunde gleich mit Chopin loslegen. Kann man machen. Spaß macht es aber selten.
Ein einfaches Motiv dreht das um. Du hast eine echte Chance, am Ende vor einem Bild zu sitzen, das dir gefällt. Und genau dieses Gefühl bringt dich zurück an den Tisch. Motivation fällt nämlich nicht vom Himmel. Sie kommt, wenn du merkst: Okay, das funktioniert ja.
Dazu brauchst du nur noch eine Anleitung, der du einfach folgen kannst, ohne bei jedem Pinselstrich rätseln zu müssen. Dann hat auch der Gedanke „Ich hab halt kein Talent“ keine Chance mehr. Warum der sowieso Quatsch ist, liest du übrigens hier.
Was du für den Anfang mit Acryl wirklich brauchst
Jetzt aber zur Einkaufsliste. Für dein erstes Bild brauchst du:
- schwarze Acrylfarbe
- weiße Acrylfarbe
- drei Pinsel
- ein Blatt Papier
Das war’s. Keine Leinwand, keine Staffelei, kein Malmittel.
Klingt fast zu wenig? Ist es nicht. Ohne bunte Farben musst du dich um nichts anderes kümmern als um Hell und Dunkel, und genau das lässt ein Bild räumlich wirken. Nebenbei kann dir so auch nichts zu einem bräunlichen Matsch verschwimmen, was beim Farbenmischen am Anfang gerne passiert.
Und falls du schon einen Schrank voller Material hast: umso besser. Dann kannst du heute Abend noch anfangen.
In meiner kostenlosen Anleitung malen wir ein ganz einfaches Motiv zusammen, nur mit Schwarz und Weiß auf einem Blatt Papier. Jeder Schritt ist mit Bildern erklärt, du musst also nichts erraten.
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Fazit: Lass die Einkaufsliste liegen
Um mit Acrylmalerei anzufangen, brauchst du kein volles Atelier. Du brauchst ein einfaches erstes Motiv und eine Anleitung, der du folgen kannst. Den Rest kaufst du später, wenn du weißt, wofür.
Und wenn es so weit ist: Was du dann wirklich brauchst, wie sich Acrylfarbe verhält und wie ein Bild Schritt für Schritt entsteht, habe ich dir in meiner Anleitung zum Malen mit Acrylfarben zusammengefasst.
Und diesmal landet dein Bild nicht hinter dem Schrank.
Häufige Fragen zum Einstieg in die Acrylmalerei
Was brauche ich, um mit Acrylmalerei anzufangen?
Für den allerersten Schritt reichen schwarze und weiße Acrylfarbe, drei Pinsel und ein Blatt Papier. Alles Weitere lohnt sich erst, wenn du weißt, welche Motive du malen willst.
Welches Motiv eignet sich für Anfänger in der Acrylmalerei?
Am besten eines mit einfacher Form und klarem Hell-Dunkel-Kontrast, zum Beispiel ein Glas. Porträts und Landschaften hebst du dir besser für später auf.
Brauche ich Talent, um mit Acryl zu malen?
Nein. Viel wichtiger ist eine klare Anleitung, der du Schritt für Schritt folgen kannst.
Du kannst realistisch malen.
Du weißt es nur noch nicht.
Hole dir jetzt meine kostenlose Anleitung.
Ich zeige dir, wie’s geht.

Hi, ich bin Thomas Guggemos
Ich male seit über 25 Jahren realistisch mit Acryl. Mein Fazit aus dieser Zeit: Wer realistisch malen will, braucht kein Talent, sondern die richtige Methode. Genau die zeige ich dir hier im Blog und in meinen Onlinekursen.
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